Digitale Assistenten sind mittlerweile fest in unserem Alltag verankert. Diese neuen Technologien ermöglichen jedoch nicht nur jüngeren Menschen, sondern auch älteren Generationen einen höheren Lebensstandard. Letztere profitieren von Software, die auf AAL (Active and Assisted Living) ausgerichtet ist, sowie von benutzerfreundlichen Smart-Geräten. Active-and-Assisted-Living-Systeme (AAL) wie JAMES unterstützen ältere Menschen bei alltäglichen Aufgaben, stärken ihr Vertrauen in neue Technologien und können in Notfällen sogar Leben retten. Gleichzeitig erleichtern sie die Pflege für besorgte Angehörige und professionelle Pflegeeinrichtungen.
Notrufuhren werden oft als Sicherheitsuhren oder Alarmarmbänder bezeichnet. In den meisten Fällen beziehen sich diese Begriffe jedoch auf ähnlich gestaltete mobile Geräte mit demselben Zweck: die Nutzer in ihrem Alltag zuverlässig zu schützen und bei Bedarf Hilfe zu rufen.
Obwohl viele ältere Menschen bereits ein Handy oder Smartphone besitzen, ist dieses nicht immer griffbereit und wird oft zu Hause gelassen, wenn sie unterwegs sind. Folglich ist eine hilfsbedürftige Person oft nicht in der Lage, einen lebensrettenden Notruf abzusetzen.
SOS-Uhren bieten hier eine Lösung. Die neuen Modelle werden am Handgelenk getragen und sehen aus wie moderne Smartwatches. Zudem sind sie angenehm zu tragen. Die meisten Uhren verfügen über einen Notrufknopf und eine präzise GPS-Ortung. Damit bieten sie auch unterwegs hervorragenden Schutz.
Viele Menschen teilen den Wunsch, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Vor allem ältere Menschen fühlen sich stark mit ihrem Zuhause verbunden. Früher war es üblich, dass mehrere Generationen unter einem Dach lebten. Neben Eltern und Kindern lebten auch Großeltern unter einem Dach. Demografische Veränderungen und der zunehmende Trend zu kleinen Wohnungen und Einpersonenhaushalten haben jedoch zum Zerfall dieser traditionellen Familienstrukturen geführt. Derzeit lebt jeder Dritte über 65 allein.* Dies hat dazu geführt, dass Angehörige ihre Lieben zunehmend selbst betreuen müssen und dass der Bedarf an Pflegepersonal gestiegen ist.
Jeder möchte, dass seine älteren Familienmitglieder ein Leben führen, das von Sicherheit, Gesundheit und Gemeinschaftsgefühl geprägt ist. Dabei dürfen jedoch Freiheit und Unabhängigkeit nicht außer Acht gelassen werden, zumal sie eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Lebensqualität spielen, an die ältere Menschen gewöhnt sind.
SMARTWATCHES, die – neben ihrem eleganten Erscheinungsbild – auch lebensrettende Funktionen wie einen Notrufknopf, einen Sturzsensor, GPS, Gesundheits-Apps und so weiter bieten, sind in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung.
Die meisten Notrufuhren verfügen über mindestens einen Notrufknopf. Bei neueren Modellen ist der Knopf oft unauffällig platziert und leicht zu betätigen: Man muss lediglich den roten Knopf etwa drei Sekunden lang drücken, um ein SOS zu senden (Notrufuhr James S6). Zusätzlich zur Alarmfunktion verfügen viele Modelle über GPS-Ortungssysteme, die im Notfall den Standort des Trägers ermitteln und diese Informationen über eine App, per SMS oder über ein Webportal an Angehörige, eine Notrufzentrale oder eine Pflegeeinrichtung senden. So können die Rettungskräfte die betroffene Person schnell finden und retten.
Neben aktiven Notrufen verfügen einige Modelle auch über Inaktivitätssensoren, die sich insbesondere bei Unfällen oder Stürzen als lebensrettend erweisen können. Sturzsensoren erkennen ungewöhnliche Phasen der Inaktivität beim Träger und lösen bei längerer Bewegungslosigkeit automatisch einen Alarm aus. Diese Technologie hilft, Alpträume wie stundenlanges Warten auf Hilfe oder eine zu späte Bergung zu verhindern. Neben aktiven Notrufen verfügen einige Modelle auch über passive, d. h. automatische Alarmsignale.
Inaktivitätssensoren erweisen sich für Rettungskräfte als unschätzbar wertvoll, insbesondere bei Unfällen oder Stürzen. Sturzsensoren erkennen ungewöhnliche Phasen der Inaktivität beim Träger und lösen bei längerer Bewegungslosigkeit automatisch einen Alarm aus. Diese Technologie hilft, Alpträume wie stundenlanges Warten auf Hilfe oder die zu späte Entdeckung einer Person zu verhindern.
Menschen mit leichter Demenz möchten trotz ihrer Erkrankung so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause leben und dabei ihre gewohnten Freiheiten behalten. Notfalluhren mit integrierter Geofencing-Software ermöglichen es den Betroffenen, ihren normalen Tagesablauf beizubehalten. Der Weglaufschutz schützt Menschen mit Demenz mithilfe einer einstellbaren, unsichtbaren Sicherheitszone. So wird beispielsweise rund um die Wohnung des Trägers eine Bewegungszone mit einem Radius von etwa 300 Metern definiert. Wird diese Zone überschritten, sendet die Uhr automatisch ein SOS mit GPS-Standort an autorisierte Betreuer.
Die Auswahl der richtigen Notrufuhr für Sie oder Ihre Angehörigen ist oft nicht ganz einfach. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse des Nutzers zu berücksichtigen:
Wie sieht der Lebensstil aus? Lebt die Person allein? Muss die Uhr wasserdicht sein? Geht die Person gerne spazieren, besteht Sturzgefahr oder gibt es bereits Anzeichen für demenzbedingtes Umherirren**?
Sobald Sie die Bedürfnisse des zukünftigen Nutzers klar definiert haben, wird es für Sie viel einfacher sein, ein Modell auszuwählen.
Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um weitere Informationen zum JAMES-System zu erhalten oder das Sortiment an JAMES-Notrufuhren zu entdecken.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen viel Erfolg bei Ihrer Entscheidung und hoffen, dass Sie in Sicherheit bleiben.
* Studie von Statistik Austria. Link zur Studie
** Definition des Begriffs „Wanderneigung“: Dieser Begriff wurde früher als „Wanderneigung“ bezeichnet – da die betroffenen Personen einem inneren Drang folgen und weglaufen. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass Patienten nicht einfach nur „weglaufen“ wollen, sondern sich mit einem bestimmten Ziel vor Augen auf den Weg machen.