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Ratgeber

Digitale Initiativen für Pflege und Betreuung

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Jeder Dritte über 65 Jahre lebt allein. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich die Zahl der Einpersonenhaushalte fast verdoppelt – wobei immer mehr ältere Menschen allein leben. Im Jahr 2020 lag die Zahl laut...

Jeder Dritte über 65 lebt allein. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich die Zahl der Einpersonenhaushalte fast verdoppelt – wobei immer mehr ältere Menschen allein leben. Nach Angaben von Statistik Austria gab es im Jahr 2020 fast vier Millionen Privathaushalte – davon waren 1.506.000 Einpersonenhaushalte. Sollte sich dieser Trend jedoch fortsetzen, wird dies spätestens bis 2030 enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Versorgung älterer Menschen haben.

Wie eine Studie von Statistik Austria und viele andere Forschungsprojekte zeigen, durchläuft unsere Gesellschaft demografische Veränderungen. Dies wird in den kommenden Jahren zu einer erheblichen Veränderung der Bevölkerungsstruktur führen. Die Alterung der Babyboomer-Generation in Verbindung mit dem Trend zu Einpersonenhaushalten und einer sinkenden Geburtenrate verschärft die Situation im Pflegebereich erheblich. Bekanntlich leidet der Pflegebereich seit Jahren unter einem Mangel an qualifizierten Pflegekräften. Allein für Österreich wird für das Jahr 2030 ein Bedarf von rund 100.000 Pflegekräften prognostiziert. Diese Schätzung bedeutet natürlich auch neue Karrierechancen in einem vielfältigen und dynamischen Berufsfeld. Die zunehmende Digitalisierung macht die Arbeit im Pflege- und Betreuungssektor noch attraktiver.

Eine weitere Lösung zur Entlastung im Pflegealltag und zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen ist das JAMES-Tablet, ein spezielles Tablet, das ältere Menschen durch seine seniorenfreundliche und benutzerfreundliche Software unterhält. Das Tablet dient als umfassende Kommunikationszentrale zwischen professioneller Pflege und häuslicher Pflege. Dadurch bringt das System professionelle Pflegeinstrumente direkt in die Wohnungen der Nutzer. Pflegeorganisationen können über das JAMES-Tablet einen professionellen Pflegeplan, der Anweisungen und Videoanleitungen enthält, an Pflegekräfte und pflegende Angehörige senden. Sowohl der Plan als auch die Inhalte sind auf die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen zugeschnitten. Darüber hinaus können Pflegekräfte und Angehörige tägliche Aufgaben mithilfe von Checklisten in der Pflege-App des Tablets einfach dokumentieren. Durch die Integration zusätzlicher Funktionen, wie beispielsweise eines Familienportals zur Verbesserung der Kommunikation mit Angehörigen, entwickelt sich das Tablet zu einer umfassenden Serviceplattform.

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigerer Pflege wächst, nicht nur seitens professioneller Pflegeeinrichtungen und mobiler Pflegekräfte, sondern auch im weiteren Bereich der häuslichen Pflege. Dies sollte jedoch niemanden davon abhalten, in den Pflegeberuf einzusteigen. Die Arbeitsabläufe in der Pflege werden mithilfe digitaler Tools zunehmend vereinfacht, was es Pflegefachkräften ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – die von ihnen betreute Person – und gleichzeitig neue Herausforderungen zu meistern.

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