elderly_woman_thinking

Was genau ist eine Notrufuhr & wie funktioniert sie?

Notrufuhren leicht erklÀrt

Digitale Assistenten sind in unserem Alltagsleben mittlerweile fest verankert. Die neuen Technologien ermöglichen allerdings nicht nur jĂŒngeren, sondern mittlerweile auch Ă€lteren Generationen einen höheren Lebensstandard. Letztere profitieren durch AAL (active & assisted living)-fokussierte Software und bedienungsfreundliche Smart Devices. Active-Assisted-Living-Systeme wie JAMES unterstĂŒtzen Senioren bei alltĂ€glichen Aufgaben, schaffen Vertrauen zu neuen Technologien und retten im Notfall sogar Leben. Gleichzeitig erleichtern sie die Pflegeroutine von besorgten Angehörigen und professionellen Pflegeorganisationen. 

Was?

Oft werden Notrufuhren auch als Sicherheitsuhren oder AlarmbĂ€nder bezeichnet. Gemeint sind in den meisten FĂ€llen jedoch Ă€hnlich aufgebaute Mobil-GerĂ€te mit demselben Ziel: Ihre TrĂ€ger im Alltag verlĂ€sslich zu schĂŒtzen und bei Bedarf Hilfe zu holen.

Obwohl viele Senioren bereits ein Mobiltelefon oder Smartphone besitzen, ist dieses nicht immer zur Hand und wird beim Ausgehen gerne zu Hause vergessen. Dementsprechend ist eine hilfesuchen Person oftmals nicht in der Lage, den rettenden Notruf zu tÀtigen. 

SOS-Uhren bieten die Lösung. Die neuen Modelle werden am Handgelenk getragen und sehen wie moderne Smartwatches aus. ZusĂ€tzlich bieten sie ihren TrĂ€gern angenehmen Tragekomfort. Die meisten Uhren verfĂŒgen ĂŒber einen Notrufknopf und prĂ€zise GPS-Ortung. So schĂŒtzen sie auch bestens unterwegs. 

Warum?

Der Wunsch, so lange wie möglich in den eigenen vier WĂ€nden leben zu können, wird von vielen Menschen geteilt. Besonders Ă€ltere Personen empfinden eine starke Bindung zu ihrem Eigenheim. In frĂŒheren Zeiten war das Zusammenleben mehrerer Generationen Gang und gebe. Neben Vater, Mutter und Kinder lebten auch noch die Großeltern unter demselben Dach. Der demografische Wandel und der fortschreitende Trend zu Kleinwohnungen und Singlehaushalten brachte die frĂŒhreren Familienstrukturen jedoch zum Einbruch. GegenwĂ€rtig lebt jede dritte Person der Altersgruppe 65+ allein.* Damit steigt sowohl der Bedarf an Aufmarksamkeit von Angehörigen gegenĂŒber ihren Liebsten als auch die Nachfrage an Pflegepersonal.

Sicherheit, Gesundheit & Gemeinschaft

Jeder wĂŒnscht sich fĂŒr seine Ă€lteren Familienmitglieder ein von Sicherheit, Gesundheit und Gemeinschaft geprĂ€gtes Leben. Freiheit und Selbstbestimmung darf bei der ErfĂŒllung dieser Kernelemente jedoch nicht außer Acht gelassen werden, zumal diese einen essenziellen Teil zur Aufrechterhaltung der gewohnten LebensqualitĂ€t Ă€lterer Menschen ausmacht.

SMARTWATCHES, welche abseits ihrer schicken Optik ĂŒber lebensrettende Funktionen wie Notrufknopf, Sturzsensoren, GPS, Gesundheitsapplikationen etc. verfĂŒgen, werden in diesem Kontext großgeschrieben.

Wie?

Hilfe ist nur einen Knopfdruck entfernt

Die meisten Notrufuhren verfĂŒgen ĂŒber mindestens einen Notrufknopf. Dieser ist bei neueren Designs hĂ€ufig diskret platziert und leicht auslösbar: Einfach fĂŒr ca. drei Sekunden auf den roten Knopf drĂŒcken, um ein SOS zu senden (JAMES Notrufuhr S6). ZusĂ€tzlich zur Alarmfunktion integrieren viele Modelle GPS-Trackingsysteme, welche im Notfall die Position des UhrentrĂ€gers orten und via APP / SMS / WEBPORTAL an dessen Angehörige, Notrufzentrale oder Pflegeorganisation senden. Berechtigte Helfer sind dadurch in der Lage, die betroffene Person rasch lokalisieren und retten zu können.

Neben aktiven Hilferufen ermöglichen einige Modelle ebenfalls  InaktivitĂ€tssensoren, welche sich insbesondere bei UnfĂ€llen oder StĂŒrzen als Lebensretter erweisen. Die Fallsensoren erkennen ungewöhnliche Ruhephasen des UhrentrĂ€gers und schlagen bei lĂ€ngeren ImmobilitĂ€t automatisch Alarm. Mithilfe der Technologie können Horrorszenarien wie das stundenlange Warten auf Hilfe oder das zu spĂ€te Finden des Betroffenen verhindert werden. Neben aktiven Hilferufen ermöglichen einige Modelle ebenfalls passive, also automatische Alarmsignale. 

InaktivitĂ€tserkennung bei UnfĂ€llen & StĂŒrzen

InaktivitĂ€tssensoren erweisen sich insbesondere bei UnfĂ€llen oder StĂŒrzen als Lebensretter in der Not. Die Fallsensoren erkennen ungewöhnliche Ruhephasen des UhrentrĂ€gers und schlagen bei lĂ€ngeren ImmobilitĂ€t automatisch Alarm. Mithilfe der Technologie können Horrorszenarien wie das stundenlange Warten auf Hilfe oder das zu spĂ€te Finden des Betroffenen verhindert werden.

Weglaufschutz fĂŒr Menschen mit milder Demenz

Menschen mit milder Demenz sehnen sich trotz Ihrer Erkrankung lĂ€nger im eigenen Zuhause zu wohnen und dabei gleichzeitig gewohnte Freiheiten zu behalten. Notrufuhren mit integrierter Geofece-Software erlauben es betroffenen Personen, ihren Lebensrhythmus aufrechtzuerhalten. Der Weglaufschutz sichert  Demenzerkrankte mithilfe eines unsichtbaren Schutzfeldes, welches sich individuell anpassen lĂ€sst. Beispielsweise wird eine Bewegungszone von ca. 300 Metern um den Wohnort des UhrentrĂ€gers definiert. Beim Übertreten dieser Zone sendet die Uhr ein automatisches SOS inkl. GPS-Position an berechtigte Helfer aus.

Welche?

Herauszufinden, welche Notrufuhr die richtige fĂŒr Sie oder Ihren Angehörigen ist, fĂ€llt oftmals gar nicht so leicht. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, ist es wichtig, sich ĂŒber die individuellen AnsprĂŒche des UhrentrĂ€gers Gedanken zu machen:

Wie sieht es mit seinem Lebensstil aus? Lebt er allein? Soll die Uhr wasserdicht sein? Geht er gerne spazieren, ist er sturzgefÀhrdet oder machen sich bereits demenzbedingte Hinlauftendenzen** bemerkbar?

Sobald Sie sich ĂŒber die BedĂŒrfnisse des zukĂŒnftigen TrĂ€gers in Klarem sind, können Sie sich umso leichter auf ein Modell festlegen.

Sichere Entscheidungshilfe

Über den nachfolgenden Link erhalten Sie weitere Informationen zu JAMES oder gelangen zur ProduktĂŒbersicht der JAMES Notrufuhren.

Wir wĂŒnschen Ihnen und Ihren Liebsten viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung und ganz viel Sicherheit.

* Studie der Statistik Austria. Link zur Studie

** Begriffsdefinition “Hinlauftendenz”: Die Hinlauftendenz wurde frĂŒher als Weglauftendenz bezeichnet – da Betroffene einem inneren Drang folgen und weglaufen. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass die Patienten nicht einfach nur “flĂŒchten wollen”, sondern sich mit einem Ziel auf den Weg machen.